Mealprep

🅼🅴🅰🅻🅿🆁🅴🅿, für Mamis, die Arbeiten eine gute Lösung, wenn nicht immer die Zeit oder der Nerv zum Kochen da ist. 
 Am Besten eignet sich Ofengemüse, denn damit kann man gleich auch das Gemüse verarbeiten, dass etwas stiefmütterlich behandelt worden ist und größere Mengen sind kein Aufwand. 
 Und das Gemüse ist dann auch so vielseitig einsetzbar. Hier nur ein Paar Beispiele:

✅ Als Beilage zu Fleisch, Nudeln
      oder Fisch

✅ Als Püree

✅ Als Beigeben in Suppen

✅Püriert als Suppe

✅ Püriert als Soße 

✅ Als Zutat in Waffeln oder Puffer

Und Ofengemüse ist für alle BLWer geeignet, also von Beginner bis Gourmet! Ich kann da auch gut auf die momentanen Vorlieben meiner Kinder eingehen. In pürierter Form, kann ich sogar einiges noch untermischen. Da mein Mann meine Posts aber liest, kann ich Euch nicht verraten was 😅.

Aber welches Gemüse eignet sich gut? Eigentlich alles was schmeckt, nur einige Soeten wie Kartoffeln haben unterschiedliche Garzeiten, darauf sollte man in der Zubereitung etwas achten. Das Gemüse, das länger braucht, wird einfach kleiner als das übrige Gemüse geschnitten, das kann schon helfen. 
 Und auch hier gilt beim Würzen, nutzt was Euch schmeckt, oder traut Euch auch mal an etwas Neues heran. Nur bei den unter einem Jahr jungen Kinder, achtet bitte auf die Salzmenge. Ihr müsst nicht gänzlich drauf verzichten, 1g/Tag muss erst mal bei den Kleinen Mengen, die die Kleinsten am Anfang essen, erreicht werden! Die Dosis macht das Gift!

Braucht Ihr ein Rezept für  Ofengemüse? Dann meldet Euch!

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Obstreste

Was macht Ihr mit 🆄̈🅱🆁🅸🅶 🅶🅴🅱🅻🅸🅴🅱🅴🅽🅴🅽 🅾🅱🆂🆃? Das kennen wir Mamas doch alle, die Kinder wollen Obst und nach einem Bissen, ist die Lust auch schon befriedigt. 
 Bananen sind hier immer mal für 2 Sekunden hoch im Kurs, freut mich ja, wenn sie es wollen, aber  in der Regel ist das Wollen wieder schnell vorbei und ich habe die Reste. 
 Zu dieser Zeit ist Eis keine Möglichkeit.  
 Also werden Milchshakes gemacht. Diese einfach mit Zimt oder Vanille anreichern und die Banane ist verwertet. Achtet bitte beim Zimt auf die Reinheit, verwendet am Besten die Sorte Ceylon. 
 Shakes gehen übrigens auch schon von Anfang an, also ab Beikostreife.
 Und diese Shakes könnt Ihr variieren, wie der Geschmack Eures Kindes gerade aufgestellt ist. Besonders gut gehen Shakes wenn die Kleinen gerade nicht wirklich essen wollen, zum Beispiel während ein Zahn kommt. Dann könnt Ihr auch Haferflocken, Leinsamen oder / auch andere Früchte nehmen. Dann achtet bitte darauf, dass Ihr eine Milchalternative nutzt, wie z.B. Hafer oder Cashew, da Milch die Aufnahme von Eisen hemmt und die Haferflocken eine tolle Eisenquelle sind. Durch die Frucht dient das Vitamin C als Transporter für das Eisen. Und schwupps, ist daraus sogar eine Mahlzeit geworden.

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Organisation fürs Essen

Während dieser Zeit ist ein 🅱🅴🆂🅾🅽🅳🅴🆁🅴🆁 🅱🅴🅽🅴🅵🅸🆃, dass die Familie regelmäßiger gemeinsam zum Essen kommt. Da verändert sich natürlich auch der Speiseplan. Menüs, die bei uns sonst eher zum Abendessen serviert wurden, kommen jetzt auch Mittags dran. Generell ist das Thema Essen weiter in den Vordergrund gerückt. Man kann mehr ausprobieren, vielseitiger variieren und Lieblingsrezepte häufiger zubereiten. Auch wenn es nicht bei allen möglich ist, bedingt durch Homeoffice, Kinderbespaßen und Haushalt. Doch mit einigen Tricks, ist es machbar:

✔Macht Euch am Sonntag gemeinsam Gedanken was Ihr am nächsten Tag oder in der Woche essen wollt. Bezieht die größeren Kinder ein! Somit ist der Ratestress was man kochen soll schon mal beseitigt.

✔Holt ggf. einzelne Komponenten am Vorabend schon aus dem Tiefkühlfach, somit ist es kommenden Tag bereit

✔Bereitet schon etwas dafür vor, z.B. die Sauce oder schnippelt schon mal das Gemüse. Dieses ist idann auch schon entsprechend verpackt und einsatzbereit, wenn es gebraucht wird.

✔Verteilt Aufgaben und bezieht es, wer schon eine helfende Hand bieten kann.

✔Nehmt Euch für den Anfang maximal ein neues Gericht pro Woche vor.

✔Wenn Komponenten übrig bleiben, bindet diese in das Gericht am nächsten Tag ein. Ofengemüse püriere ich z.B. Gern für eine Soße oder sogar Suppe.

Organisation ist das halbe Leben und manchmal schon eine ganze Mahlzeit.

Wie organisiert Ihr Euer Essen zurzeit?

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Lernen lassen

🅼🅸🆃 🅺🅽🅴🆃🅴 🆂🅿🅸🅴🅻🅴🅽 🅺🅰🅽🅽 🅹🅴🅳🅴🆁, aber Pizzabacken ist für Fortgeschrittene! Kleine Küchenhelfer machen viel Dreck, aber das tatsächlich nur, wenn sie sich nicht immer wieder ausprobieren dürfen. Es ist wie bei uns Großen, nicht alles gelingt auf Anhieb, manchmal brauchen wir ein Paar Anläufe und das ist der Ablauf, der uns vom Anfang an im Leben begleitet. Wir lernen mit jedem Versuch, wie wir es besser machen müssen, damit unser Vorhaben gelingt. Doch dabei dürfen wir nicht mitten in der Handlung starten, wir müssen von vorne beginnen. 
 Und manchmal gehört dann auch dazu, dass wir uns dreckig machen. 
 Wir neigen deswegen dazu, den Kleinen den Anfang zu verwehren, sie sollen sich und die Umgebung nicht dreckig machen, also lassen wir sie irgendwo mittendrin etwas machen, was kontrolliert und alles sauber bleiben lässt. Hier ist aber schon der Fehler. Wenn eine Handlung nicht von Anfang bis Ende durchgeführt werden darf, erlernt man diese auch nur ab einem bestimmten Punkt. 
 Ich habe dieses Mikromanagement irgendwann abgelegt, denn auch das Saubermachen, Aufräumen und wieder Auffüllen gehört zum Prozess dazu. Und manchmal bin ich dann überrascht, wie schnell meine Kinder nicht nur die Feinmotorik ausprägen und neue Griffe und Kniffe erlernen, es ist auch beeindruckend wie schnell sie mich darauf hinweisen, dass ich einen Schritt ausgelassen oder einen zu früh gemacht habe. Zusammenhänge und Abläufe verstehen die Kleinen recht schnell.
 Und einen besonderen Nebeneffekt hat das Mitkochen lassen: Kinder, die am Kochprozess eingebunden werden, lernen nicht nur das Handwerk und die Lebensmittel in all ihren möglichen Konsistenzen kennen, sie essen auch viel besser, sie probieren auch gern. Sie begreifen schnell, dass sie es, gemacht haben und auch schon die Kleinen haben Erfolgsgefühle, sind stolz auf sich und freuen sich, über die Begeisterung der Anderen. Welches Mamaherz will das nicht miterleben?

Wenn nur Nudeln schmecken 

Es gibt bei 🅺🅸🅽🅳🅴🆁🅽 immer mal die Phase, in der sie (anscheinend) nur einseitig oder nur nur sehr ausgewählt essen. Und das hat auch einen evolutionären Grund. Der Mensch kann in allen Teilen der Erde überleben, das bedeutet aber auch, dass er sich mit all seinen Sinnen auf neue Lebensmittel einstellen kann und herausfinden muss, was essbar ist und was nicht.
 Der Geruchsinn kann erste Informationen liefern: ein fauliger Geruch weist auf Verdorbenes, ein fruchtiger Duft dagegen auf frische Nahrung. Vor allem aber hilft der Geschmacksinn das Nahrungsangebot grob zu sortieren: Süßes, Eiweißhaltiges und Fettes weist auf problemfreie, energiereiche »Überlebensnahrung« und wird deshalb bevorzugt. Also Dinge wie Schokolade, Pommes und Nuggest scheinen sicher. Bitteres und Saueres dagegen wird abgelehnt, da es nicht nahrhaft scheint und möglicherweise schlecht  oder sogar giftig ist. Bitterstoffe kommen besonders in giftigen Nahrungsquellen vor. So ist logisch, dass Kinder die grüne Paprika oder den Fenchel nicht aus Trotz verschmähen, sondern sich schützen, ohne es mit Absicht zu machen - oder die Eltern ärgern wollen.
Und je selbstständiger die Kleinen Essen und nicht mehr auf dem sicheren  Schoß der Eltern sitzen, sondern selbst im eigenen Stuhl, desto akribischer gehen sie mit dem vorgesetzten Essen ins Gericht.
Dies reguliert sich aber in der Regel mit der Zeit. Also: Geduld und nicht persönlich nehmen!
Wichtig ist, den Kindern ein gutes Vorbild sein, begeistert Essen und immer wieder anbieten! Und der "das ist gesund!" hilft nicht, denn Kinder haben kein Verständnis für gesundes Essen, nur für ihr Empfinden und was ihnen die Natur mitgegeben hat.
Bindet Sie in den Kochprozess ein, lasst sie mitmachen, lasst sie die Sicherheit selbst aufbauen.

Ein Grund für BLW

🆆🅰🆁🆄🅼 🅱🅻🆆 als Beikosteinführungsmethode gewählt wird, hat oft verschiedene Gründe. Aber wenn das Kind diese gewählt hat ist es schon mal der beste Grund. Doch mein persönlicher Hauptgrund war und ist, dass BLW ein Entwicklungsbooster ist. Da die Kleinen früh selbstständig in der Essensituation , trauen sie sich auch schneller Neues zu versuchen. Die Fingerfertigkeit ist ausgeprägter und wenn Mami sie dann auch wirklich machen lässt, können sie für einige Überraschungen sorgen. Selbst eine Mandarine schälen ist für die Kleinen nicht nur ein Erfolg, es ist genau diese Selbstständigkeit, um die es für mich geht. Ich lasse meinem Kind die Freiheit, selbst auszuprobieren, sich selbst zu helfen und den Erfolg dann auch gebührend zu feiern. Der Blick, wenn mein Kind sich etwas vorgenommen und es dann auch selbst geschafft hat, ist unbezahlbar!

🅿🅸🅲🅺🆈 🅴🅰🆃🅴🆁 ist bei manchen ein frustrierendes Thema und wird auch oft an mich herangetragen. Es gibt tatsächlich eine Eßstörung, allerdings ist diese sehr stark ausgeprägt und mir bisher so noch nicht begegnet. Man muss auch reflektieren, wie wir anbieten und warum. Essen wir es selbst vielleicht nicht, wollen aber, dass das Kind das isst, weil es so gesund ist?
Das Kinder "Angst" vor neuen Lebensmitteln haben, ist im Alter zwischen 2 und 9 völlig normal und findet in diesem Zeitraum auch ihre Hochphase.
Als erstes ist es wichtig, ohne Druck und entspannt daran zu gehen. Es braucht Zeit und es gibt hierzu einige Studien, die besagen, dass Lebensmittel bis zu 300 mal angeboten werden (müssen) bis sie akzeptiert werden.
Wenn die Kleinen in die Betreuung kommen, schauen Sie sich auch das Essverhalten der anderen Kinder ab. Wenn da Tomaten ich der Hit sind, wird das gern übernommen. Also bekommt meine Tochter Tomaten in anderen Farben, Formen und Größen angeboten. Das hat schon geholfen.
Hier nun einige Tipps, wie Ihr bei einem Picky Eater an die Sache herangehen könnt:

🅳🅸🅴 🅻🅴🅱🅴🅽🆂🅼🅸🆃🆃🅴🅻 in verschiedenster Form anbieten, gekocht, gedünstet, gebraten, gebacken, roh, geschnitten, geraspelt, als Stampf. 

🅽🆄🆃🆉🆃 🅳🅸🅴 🆅🅸🅴🅻🅵🅰🅻🆃 der Farben, Formen und Größen. 

🅱🅸🅴🆃🅴🆃 🅳🅰🆂 🅻🅴🅱🅴🅽🆂🅼🅸🆃🆃🅴🅻 🅰🅽, wenn Euer Kind schon am Tisch sitzt, wie ein Appetizer, bevor das Hauptessen kommt.

🅻🅰🆂🆂🆃 🅳🅸🅴 🅺🅸🅽🅳🅴🆁 beim Einkaufen mit aussuchen. 

🅽🆄🆃🆉🆃 🅴🆄🆁🅴 🅺🆁🅴🅰🆃🅸🆅🅸🆃🅰̈🆃 beim Anrichten, das Auge und die Phantasie spielen eine wichtige Rolle 

🅻🅰🆂🆂🆃 🆂🅸🅴 bei der Zubereitung helfen, das motiviert 

🆉🆆🅸🅽🅶🆃 🆂🅸🅴 🅽🅸🅲🅷🆃 zum Essen, aber lasst sie probieren

🅻🅰🆂🆂🆃 🅵🅻🅾🆂🅺🅴🅻🅽, wie dass es doch so gesund sei, das verstehen Kinder noch nicht 

🅴🆁🅿🆁🅴🆂🆂🆃/🅱🅴🆂🆃🆁🅰🅵🆃 🅴🆄🆁🅴 🅺🅸🅽🅳🅴🆁 🅽🅸🅲🅷🆃, wenn sie das und jenes nicht essen, dass sie bestimmte Dinge nicht tun oder haben dürfen

🆂🅲🅷🅰🆄🆃 🅰🆄🅵 🅴🆄🅲🅷 🆂🅴🅻🅱🆂🆃, wie äußert Ihr, wenn Ihr etwas nicht mögt? 

Ungeeignete Lebensmittel für Babies unter einem Jahr

Sobald dein Baby die Darmreife erreicht hat, kann alles babygerecht vom Familientisch angeboten werden. Es gibt nur einige Dinge, die zu beachten sind. Denn ein Paar Lebensmittel darf dein Baby noch nicht essen.
Welche das sind, und warum, liste ich Dir hier auf:

  • Pseudogetreide, darunter fallen Quinoa, Amaranth und Buchweizen. Diese Getreidesorten sind in unseren Breitengraden nicht üblich und somit hat unser Darm sich noch nicht ausreichend damit "beschäftigen" können. Sie enthalten Gerbstoffe, die für unsere Babies noch nicht verträglich sind. Chiasamen können bis max 15 gr  angeboten werden.


  • Achte nur darauf, dass diese nicht roh sind. Sie nehmen sehr viel Flüssigkeit auf, dies kann für Babies gefährlich werden. Als Pudding sind sie vollkommen in Ordnung.


  • Alkohol ist logischerweise ein No Go, aber dieser wird gern im Gulasch oder Risotto verarbeitet. Alkohol verkocht nie ganz. Ersetze diesen einfach mit Traubensaft und Essig oder Brühe.


  • Honig sowie Ahornsirup sind unter zwei Jahren nicht zu empfehlen. Beides enthält Bakterien, die auch durch die Hitze beim Backen nicht vollkommen zerstört werden, nur durch zusätzlich hohem Druck, dies ist in der privaten Küche zu Hause nicht zu leisten. Es droht Säuglingsbotulismus. 


  • Rohe Lebensmittel - wie Fisch, Fleisch, Ei und bestimmte Wurstsorten - haben in der Babynahrung nichts zu suchen. Also ist Sushi oder eine Salami erst einmal tabu. Auch das Filet muss "well done" sein!


  • Nüsse im Ganzen, sind erst mit den Backenzähnen und dem Pinzettengriff anzubieten. Die Verschluckungsgefahr ist zu groß. Gemahlen können sie jederzeit beigefüttert werden. Solange eine Nußallergie ausgeschlossen wurde.


  • Fast Food ist in der Regel zu salzhaltig. Mal eine Pommes ist nicht schlimm, aber hier macht natürlich die Dosis das Gift!


  • Süßungsmittel wie z. B. Stevia oder Süßstoff sind nicht nötig. Unsere Kinder brauchen keine Süße, damit es ihnen schmeckt.


  • Lightprodukte, diese Produkte sind auch nicht notwendig, lasst sie lieber weg.


  • Blattsalate sollten erst mit den Backenzähnen angeboten werden. Sie bleiben gern am Gaumen hängen, sehr unangenehm für Euer Baby und können es verwirren.


  • > gr Salz pro Tag, Salz ist wichtig also gänzlich darauf verzichten darf man also darauf nicht. Doch die Nieren können im ersten Jahr noch nicht große Mengen verarbeiten.

      7 gr pro Woche sind absolut vertretbar. 


  • Rohmilchprodukte sind in der Schwangerschaft und bei Babies ein Tabu. Auch hier sind es die Bakterien, die schädlich sind. Milchprodukte bis max. 200 ml sind in Ordnung.






BLW und vegetarische oder vegane Ernährung 

Schwieriges Thema! 
Eine vegetarische (laktovegetarische oder ovo-laktovegetarische) Ernährung ist auch für Kinder möglich, wenn sie vielseitig ist und nährstoffreiche Lebensmittel beinhaltet. Hier fängt es aber schon(leider an). Die wenigsten Eltern kennen sich tatsächlich mit Lebensmitteln, deren Wirksamkeit und die damit verbundenen Zusammenhänge der Verdauung aus. Eine grundlegende Aufklärung ist notwendig! Denn nur dann kann gewährleistet werden, dass ein Kind die für sein Wachstum notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge erhält.

Besonders nährstoffreich sind Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte (z. B. Kichererbsen, Tofu), gemahlene Nüsse und Vollkornprodukte. Um einen Mangel an Eiweißen, wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu verhindern, sollte das Kind zudem regelmäßig Milchprodukte und Eier essen. Besondere Aufmerksamkeit sollten Eltern allerdings auf die Versorgung mit Eisen und Zink legen. Der regelmäßige Verzehr von Hafer und Hirse in Form von Müsli, Brot oder Getreidespeisen schützt Kinder vor Eisenmangel. Aber auch nur, wenn sie nicht mit eisenhemmenden Lebensmitteln verzehrt werden. Auch sollten mehrmals in der Woche Hülsenfrüchte und viel eisenreiches Gemüse (zum Beispiel Fenchel, Zucchini, Spinat) und Salate auf dem Speiseplan stehen. Da Vitamin C die Eisenausnutzung verbessert, sollte ein Vitamin-C-reiches Lebensmittel zu den Mahlzeiten gehören. Salate im Sinne von Blattsalaten fällt aber für die Kleinen weg, wenn sie noch keine Backenzähne haben. Vitamin-C-reich sind unter anderem Orangensaft, Paprika und Äpfel.

Eine vegane, also streng vegetarische Kost nur aus pflanzlichen Lebensmitteln ist dagegen für Kinder ungeeignet. Neben der Gefahr, dass ein Kind zu wenig Energie und Eiweiß erhält, ist oft auch die ausreichende Aufnahme insbesondere von Kalzium, Eisen, Jod, Selen, Vitamin D, B2, B12 und langkettigen Omega-3-Fettsäuren kritisch. Das kann die Gesundheit und Entwicklung gefährden. Ich kenne die meisten FB Gruppen für dieses Thema und leider schwirren da viele Halbweisheiten herum und nur wirklich wenige Mamas haben ein fundiertes Wissen.

Bei veganer Ernährung ist das Risiko eines Nährstoffmangels groß und eine regelmäßige ärztliche Kontrolle und Supplementierung von Nährstoffen erforderlich. Ist so die Frage, ob die Supplementierung dann eine bessere Wahl darstellt.

Wir sind keine Vegetarier, wir essen gern aber sehr ausgewählte Fleischsorten. Es ist ein gesunder Umgang, den wir Zuhause pflegen. Wir haben einen Fleischbauern, der uns gern Auskunft über die Haltung und Verfütterung gibt. 
Ich verstehe die Haltung von Eltern, die eine vegetarische Ernährungslehre bevorzugen und respektiere sie auch. Aber es war mir nur wichtig, mal den Grundsatz zu diesem Thema aufzupflücken.
Informieren, auseinandersetzen und belesen ist hier das A und O. Man erkennt nicht gleich jeden Mangel und das ist das tückische daran. 
Ich persönlich halte eine vegane Ernährung bei Babies und Kleinkinder für völlig ungeeignet und sehr gefährlich. Eine vegetarische dagegen machbar, wenn die Eltern sich ärztlichen Rat einholen und fundiertes Wissen über Lebensmittel inne tragen.

Das Wachtelei

Das Ⓔⓘ ist das worum es auf diesen Teller geht heute. Versetzt Euch mal in die Position Kindes. Alles ist in der Regel sehr groß, Mama und Papa schneiden alles hand- oder mundgerecht. So kriegen die Kleinen oft nicht das Ganz wirklich zu sehen und das Verständnis fehlt dann manchmal, wenn sie es in der großen und ganzen Form sehen. Meistens werden eher die Cherry- oder Fatteltomaten gegessen. Warum? Na weil sie als ganzes gesehen, ertasten, gegriffen und hineingeboren werden kann. Ein ganz anderes Esserlebnis, als eine Scheibe einer großen Tomate - und oft auch nicht so lecker süß.

Genau so ist es auch mit 🅔🅘🅔🅡🅝. Als ich letztens mal wieder über den Markt bin, haben mich diese Wachteleier angelacht. Ich habe ein Päckchen gekauft und was soll ich sagen, meine Große mag Eier nicht so wirklich, aber die Kleinen hat sie verputzt, als wären es Schkobons. Der Kleine fand sie auch gut. Ich konnte gerade so noch ein Foto machen, deswegen diese Leere auf dem Teller, denn schwupps war alles weg.
Und ganz nebenbei erwähnt, habt Ihr mit dem Ei ein Multivitalent. So klein sie sind – bei einigen Nährstoffen haben Wachteleier im Vergleich zu Hühnereiern die Nase vorn. Sie enthalten z.B. mehr Eisen. Außerdem mehr Vitamin B1 und Vitamin B12. Insgesamt bekommt Ihr die Mineralstoffe Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Zink, Selen  und die Vitamine A,  E, D, K. Und besonders wichtig, es versorgt mit essentiellen Aminosäuren.
Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, haben zudem einen erhöhten Bedarf an den Aminosäuren Histidin (u. a. zuständig für das Wachstum) und Arginin (regelt u. a. den Blutdruck und die sportliche Leistungsfähigkeit). Sie produzieren diese Aminosäuren nicht in ausreichender Menge, können ihren Bedarf über den Verzehr von Wachteleiern aber decken. Also auch super für die großen Geschwister!
Und ein besonderer Benefit: Knapp die Hälfte der Hühnereiallergiker verträgt Wachteleier gut. Der Grund: Die Inhaltsstoffe von Wachtel- und Hühnereiern ähneln sich zwar, sie sind aber nicht identisch. Wichtig ist aber, ärztlichen Rat einzuholen und die Nahrungsmittelunverträglichkeit testen zu lassen.